Was bringt die neue Energieeinsparverordnung 2014

Die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2014 ist am 1. Mai 2014 in Kraft getreten.

 

Wichtig ist zunächst: Das Referenzgebäude ist gegenüber der EnEV 2012 gleich geblieben.

 

Referenzgebäde für die EnEV 2014

 

Die Grenzwertverschärfung kommt im Neubau nicht über ein neues Referenzgebäude sondern über einen neu eingeführten Faktor! 
Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes für Neubauvorhaben ist mit dem Faktor 0,875; ab dem 1. Januar 2016 mit dem Faktor 0,75 zu multiplizieren.
Dadurch senkt sich der geforderte Jahres-Primärenergiebedarf um 12,5% bzw. 25% ab 01.01.2016.
Die Wärmedurchgangskoeffizienten bleiben unverändert.

Ziel ist es, den maximal erlaubten Wärmeverlust durch die Gebäudehülle um 10 % zu reduzieren. Ab 2016 soll dieser Wert nochmals um 10% reduziert werden.

 

Damit ist klar, dass ab 2014 kein Neubau im Wohnungsbau als KfW Effizienzhaus 70 ohne entsprechende Anlagentechnik (z.B. Blockheizkraftwerk) gebaut werden kann. Ab 2016 kann kein überhaupt kein neues Wohngebäude mehr ohne entsprechender Anlagentechnik entstehen. Dies ergibt sich durch die Vorschriften des Erneuerbare Energien Wärmegesetz.

a) Wärmepumpen die eine entsprechende Jahresarbeitszahl erreichen

b) Pelletheizung (Bewertung Holz fp=02)

c) Blockheizkraftwerk

 


Beim Blockheizkraftwerk kann durch die Stromerzeugung die Energieaufzahl deutlich unter Eins gesenkt werden. Damit werden die geforderten Grenzwerte ohne übermäßige Dämmung erreicht.
Damit das Blockheizkraftwerk auch wirtschaftlich betrieben wird, legen wir für Sie das Blockheizkraftwerk entsprechend aus und organisieren im Betrieb den Stromverkauf an die Bewohner.

 Vergleich EnEV 2012 und 2014 an einer Beispielrechnung:

 Mit unseren Programmen lässt sich herausfinden, ob Ihr Wohngebäude den Anforderungen der aktuellen EnEV entspricht. 
Dies kann wichtig sein, wenn Sie für ihr Bauvorhaben eine Förderung erhalten wollen.

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